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Die dicobis Methodik

Methodik schlägt Bauchgefühl.

ERP-Projekte scheitern selten an der Technik. Sie scheitern an Annahmen, Scope-Creep und unklaren Verantwortlichkeiten. Unsere Methodik ist die Antwort darauf — erprobt in jedem dicobis-Projekt, mit fester Timebox und klarer Spielregel ab Tag eins.

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Unsere Prinzipien

Fünf Regeln, die jedes dicobis-Projekt prägen

Prinzip 1 — Standard-first
Business Central bringt die Standardprozesse mit, die in tausenden Unternehmen funktionieren. Wir rollen sie aus — individualisiert wird nur, was Ihr USP ist. - Standard adaptieren, nicht ersetzen - Customizing nur, wo der Markt es nicht schon gelöst hat - Wer den Standard verlässt, zahlt zweimal: beim Projekt und bei jedem Release
Prinzip 2 — Prozesse als Prototypen
Wir kommen mit funktionierenden Prozess-Prototypen in die Workshops, nicht mit leeren Folien. - Branchenvorkonfiguration ab Tag 1 lauffähig - Abweichungen vom Prototyp möglich, aber begründungspflichtig - Schluss mit Sonderwünschen, die niemand mehr erklären kann
Prinzip 3 — Durchgängige Prozessflüsse
End-to-end vom Webshop bis in die Buchhaltung — ohne manuelle Brücken. - Subsysteme als integrierter Datenfluss, nicht als Inseln - Anbindungen über dicobis.connect (eigene REST-API-Plattform) - Zentrales Monitoring, automatische Retry-Logik, vollständiger Audit-Trail
Prinzip 4 — Key-User first
Ihre Key-User sitzen ab Workshop 1 aktiv am Bildschirm. - Konfigurieren, testen, schulen — selbst - Wissen bleibt nach dem Go-live im Haus - Macht unabhängig und senkt Betriebskosten
Prinzip 5 — Festes Go-live-Datum
Das Datum steht in der Beauftragung, bevor die erste Rolle in BC angelegt wird. - Scope, Ressourcen, Eskalationen leiten sich daraus ab — nicht andersherum - Gefährdet ein Thema das Datum: Lenkungskreis oder offen in Scope 2 - Was wir nicht tun: das Datum verschieben

Prinzip 5 in der Praxis

Fünf Phasen, ein Go-live-Datum

Phasing in (Monat 1–2) Discovery & Systemanalyse

Drei Tage Prozess- und Potentialanalyse vor Ort, 90 Min. Gap/Fit pro Fachbereich. Ergebnis: detaillierter Projektscope und Meilensteinplanung bis Go-live. Tiefenelement — Datenqualitäts-Gate: Stichprobe Ihrer Stammdaten aus dem Alt-System (Artikel, Kunden, Lieferanten, Kontenplan), Datenqualitätsbericht mit Bereinigungsaufgaben.

Ramp-up (Monat 2–3) Konzeption & Architektur

BC-Cloud-Umgebung in Azure Frankfurt (Produktiv + Test), Vorkonfiguration auf Ihre Branche, Lizenzbeschaffung. Ergebnis: lauffähige BC-Umgebung, Projektorganisation steht. Tiefenelement — Spiegelteam mit Namen: Rollen Kunde gegenüber Rollen dicobis schriftlich und namentlich besetzt — bevor die erste echte Entscheidung ansteht.

Projektphase (Monat 3–7) Implementierung & Integration

Pro Fachbereich Workshop-Zyklen: Demo, Diskussion, Entscheidung, Konfiguration, Test. Ergebnis: alle BC-Prozesse durch Workshops gelaufen, Schnittstellen entwickelt, Erstmigration im Test abgeschlossen. Tiefenelement — Migration in drei Schnitten: - Erstmigration (Mitte): Stammdaten und Kontenplan ins Testsystem - Testmigration (Ende): vollständige Datenladung als Generalprobe - Finalmigration (Cut-Over): Delta-Migration kurz vor Go-live

Tiefenelement — Schnittstellen über dicobis.connect: zentrale REST-API-Plattform mit Monitoring, Retry-Logik, Audit-Trail. Typisch 15–25 Schnittstellen pro E-Commerce-Projekt.

Phasing out (Monat 7–8) Go-live-Vorbereitung

Projektfreeze. End-to-End-Tests über alle Module und Schnittstellen, Abnahme durch Fachbereiche und IT. Ergebnis: end-to-end-getestetes System, formale Abnahme, Cut-Over-Plan mit Plan B. Tiefenelement — Cut-Over-Plan mit Plan B: minutengenau dokumentiert, Point of no Return definiert. Erreicht die finale Migration das Qualitätsfenster nicht, bleibt das Alt-System produktiv — Entscheidung beim Lenkungskreis, nicht beim Projektteam unter Druck. Tiefenelement — Endanwender-Schulung durch Ihre Key-User: Wer schult, versteht den Prozess vollständig.

Go-live & Hypercare (Monat 9) Stabilisierung & Optimierung

Go-live aller Kernprozesse am ersten Arbeitstag — nie auf Feiertag, nie auf Freitag. Ergebnis: Produktivbetrieb in BC, Übergang in den Regelbetrieb. Tiefenelement — Hypercare ist Projektphase, nicht Service: dicobis-Berater in der Go-live-Woche vor Ort und remote, mit definierter Reaktionszeit. Erst wenn das System stabil läuft, übergeben wir in das Bestandskundenmanagement. Ab Tag eins startet dort die Planung für Scope 2.

Klarheit ist Umsetzung

Wir arbeiten mit klaren Festlegungen, definiertem Spiegelteam und schriftlich besetzten Verantwortlichkeiten. Was unter Druck nicht entschieden werden muss, geht im Projekt schneller voran als jede zusätzliche Stunde Workshop. - Lenkungskreis-Vorsitz mit Namen ab Phase 2 - Spiegelteam-Matrix schriftlich, nicht nur in Rollen - Entscheidungsstufen klar — wer entscheidet was, ab wann

Sichtbarer Fortschritt statt langer Funkstille

Wöchentliche Steuergruppe mit fester Agenda und Statusampel pro Workstream. Der Projektstand ist sichtbar, nicht im Kopf der Projektleitung versteckt. - 30-Minuten-Steuergruppe pro Woche, gleiche Agenda - Zentrale Issue-Liste statt verstreuter E-Mail-Threads - Eskalation läuft im definierten Format, nicht über Umwege

Stabilität vor Speed

Geschwindigkeit kommt aus Stabilität — nicht aus Abkürzungen. Cut-Over mit Plan B, Hypercare als Projektphase, festes Go-live-Datum. - Migration in drei Schnitten statt Big Bang - Hypercare vor Ort und remote, bevor Service übernimmt - Übergabe ins Bestandskundenmanagement erst bei nachweisbarer Stabilität

Aufwand und Verantwortung

Was Sie verbindlich von uns bekommen

Die vier Festlegungen, die jedes dicobis-Projekt tragen

Erfahrungswissen aus unserer BC-Projektarbeit

Die fünf Risiken, an denen ERP-Projekte typischerweise scheitern

Scope-Creep
Symptom: Wunschliste wächst, Termin wackelt
Wie wir es adressieren: Standard-first als Default, Abweichungen begründungspflichtig, Projektfreeze in Phase 4
Fehlendes Key-User-Ownership
Symptom: Endanwender wundern sich am Go-live
Wie wir es adressieren: Key-User am Bildschirm ab Workshop 1, Endanwender-Schulung durch Key-User
Datenqualität wird unterschätzt
Symptom: Migration verzögert sich, alte Datenleichen landen in BC
Wie wir es adressieren: Datenqualitäts-Gate in Phase 1, Migration in drei Schnitten
Schnittstellen werden zur Black Box
Symptom: Go-live, aber Daten fließen nicht sauber
Wie wir es adressieren: dicobis.connect mit Monitoring, Retry-Logik und Audit-Trail
Diffuser Projektstatus
Symptom: „Wir sind schon fast fertig“ — drei Wochen lang
Wie wir es adressieren: Wöchentliche Steuergruppe mit fester Agenda, Statusampel, zentrale Issue-Liste

Kostenloser Einstieg

Reden wir über Ihr Projekt, bevor das Projekt beginnt Subtext — 25 Minuten Methodik-Fit-Gespräch, kein Verkaufstermin. Danach wissen Sie, ob es Sinn macht, weiter zu sprechen.

  • Methodik-Fit gegen Ihre Ausgangslage
  • Alt-System, Multi-Channel-Setup, Schnittstellen
  • Erste Einordnung der kritischen Risiken in Ihrem Projekt
  • Indikation des realistischen Phasenrasters und der Key-User-Bindung
  • Klare nächste Schritte — auch wenn der Schluss „nicht jetzt" ist
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FAQ

Fragen, die IT-Leiter typischerweise stellen

Wie schnell sehen wir erste Verbesserungen im Alltag?
Die ersten sichtbaren Effekte kommen in Phase 3, sobald die Key-User in den Workshops am vorkonfigurierten Branchenstandard arbeiten. Im Produktivbetrieb ab Monat 9 zeigen sich die durchgängigen Prozessflüsse — kein manuelles Übertragen zwischen Systemen, ein gemeinsamer Datenstand für Vertrieb, Lager und Finance.
Welche Integrationen sind in Logistikprojekten typischerweise nötig?
Im Logistikumfeld typisch: WMS, TMS, Carrier-Anbindungen, EDI-Schnittstellen zu Auftraggebern, Zollsysteme, Auftraggeber-ERPs. In E-Commerce-Projekten zusätzlich Shop- und Marktplatz-Anbindungen, Fulfillment-Konnektoren, Zahlungs- und Buchhaltungs-Schnittstellen. Alle Anbindungen laufen über dicobis.connect.
Passt das auch, wenn wir bereits ein Vor-ERP im Einsatz haben?
Ja. Dokumentierte Migrationsroutinen für mehr als zehn typische Quellsysteme in drei Kategorien — spezialisierte Multi-Channel- und Handels-ERPs, generische Cloud-ERPs, shop-zentrierte Setups. Migration läuft in drei Schnitten: Erstmigration in Phase 3, Testmigration als Generalprobe, Finalmigration im Cut-Over.
Was läuft der Start ab, ohne der Betrieb zu gefährden?
Standard-first und vorkonfigurierte Prototypen senken Workshop-Aufwand und Risiko. Projektfreeze ab Phase 4 stabilisiert. End-to-end-Tests vor Abnahme, Cut-Over minutengenau geplant mit Plan B. Hypercare als Projektphase, nicht als Service — wir bleiben dran, bis das System nachweisbar stabil läuft.
Was unterscheidet uns von einem klassischen ERP-Ansatz?
Standard-first statt Custom-by-default - Prozess-Prototypen statt leerer Workshop-Folien - Festes Go-live-Datum statt Termin-Korridor - Vier Festlegungen, die vor der ersten Konfiguration stehen