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K5 Future Retail 2026: Die wichtigsten Trends für ERP im E-Commerce

Personen im Gespräch auf dem dicobis Messestand auf der K5 Future Retail 2026

Seit über 10 Jahren vereint die K5 die Hauptakteure im digitalen Handel. Die einmal jährlich in Berlin stattfindende Konferenz gilt daher als eine der wichtigsten Veranstaltungen für E-Commerce im deutschsprachigen Raum. Händler, Hersteller, Marken und Technologieanbieter treffen hier aufeinander und tauschen sich über die neusten Entwicklungen der Branche aus. Für das Team von dicobis standen vor allem die Gespräche mit den E-Commerce-Unternehmen im Mittelpunkt. Aus über 200 Gesprächen kristallisierten sich dabei vier Herausforderungen die E-Commerce-Unternehmen aktuell bewegen.

ERP als Fundament für nachhaltiges Wachstum im E-Commerce

Viele E-Commerce-Unternehmen verfolgen heute eine klare Wachstumsstrategie: zusätzliche Vertriebskanäle erschließen, internationale Märkte bedienen und neue Retailer anbinden. Ein zentrales Thema auf der K5 waren deshalb die Retailer-Anbindungen. Plattformen und Handelspartner wie Edeka, Rossmann, Müller und Co. bieten enormes Wachstumspotenzial, erfordern jedoch gleichzeitig hohe Anforderungen an Produktdaten, Stammdaten und Prozesse. Mit einer fehlenden einheitlichen Datenstruktur verzögert und erschwert sich die Skalierung, denn Produktinformationen müssen mit großem Aufwand mehrfach gepflegt oder manuell angepasst werden, damit sie den Anforderungen des jeweiligen Handelspartners entsprechen. Moderne ERP-Systeme für die E-Commerce Branche bilden diese Grundlage, so können neue Retailer schnell integriert werden und das System bildet für wachsende Unternehmen eine flexible Basis für zukünftige Vertriebskanäle.

Logistik und ERP wachsen zusammen

Ein weiteres Schwerpunktthema der K5 war die Verzahnung von ERP und Logistik. Viele Gespräche mit E-Commerce Unternehmen berichteten über Herausforderungen bei Lieferzeiten, Bestandsführung oder Versandinformationen. Die Ursache liegt häufig in fehlenden Echtzeitdaten zwischen ERP, Warehouse-Management-System, 3PL-Dienstleistern und Versanddienstleistern. Werden Bestände beispielsweise nur einmal täglich synchronisiert oder Versandnummern nicht eindeutig den Aufträgen zugeordnet, entstehen fehlerhafte Lagerbestände, ungenaue Lieferprognosen und ein hoher Aufwand im Kundenservice. Die Gespräche auf der K5 haben gezeigt, wie wichtig das ERP als Single Source of Truth geworden ist. Echtzeitdaten und automatisierte Schnittstellen schaffen Transparenz entlang der gesamten Supply Chain und ermöglichen zuverlässige Lieferprozesse. Gerade für wachsende Onlinehändler bildet eine enge Integration zwischen ERP, Logistik und Fulfillment die Grundlage für Skalierbarkeit.

Datenbasierte Bestandsplanung gewinnt an Bedeutung

Auch die Bedarfsplanung kristallisierte sich zu einem der zentralen Themen auf der K5. Aktionen wie Black Friday, saisonale Schwankungen oder kurzfristige Marketingkampagnen stellen Unternehmen regelmäßig vor große Herausforderungen, die klassischen Planungsmethoden schnell an seine Grenzen bringt. Immer mehr Unternehmen setzen deshalb auf datenbasierte Prognosen. Verkaufszahlen, historische Entwicklungen, saisonale Effekte und Marktveränderungen fließen dabei in die Planung ein und unterstützen eine präzisere Bestandssteuerung. Mit dicobis.planning lassen sich beispielsweise Bedarfe frühzeitig erkennen, Bestände optimieren und Out-of-Stock-Situationen deutlich reduzieren.

KI braucht hochwertige ERP-Daten

Kaum ein Thema war auf der K5 so präsent wie Künstliche Intelligenz. Gleichzeitig zeigte sich ein deutlicher Wandel in den Gesprächen: Der Fokus verschiebt sich zunehmend von einzelnen KI-Anwendungen hin zur Qualität der zugrunde liegenden Daten und Prozesse. Ob automatisierte Disposition, intelligente Forecasts oder Agentic AI – leistungsfähige KI setzt konsistente Stammdaten, saubere Prozesse und aktuelle Echtzeitinformationen voraus. Ein modernes ERP-System bildet dafür die technologische Basis. Unternehmen, die heute ihre Datenqualität verbessern und Prozesse standardisieren, schaffen gleichzeitig die Voraussetzungen für zukünftige KI-Anwendungen.

Fazit: Zukunftssichere ERP-Systeme werden zum Erfolgsfaktor im E-Commerce

Die K5 Future Retail 2026 hat deutlich gemacht, dass sich der E-Commerce zunehmend auf skalierbare Prozesse, integrierte Systeme und hochwertige Daten konzentriert. Retailer-Anbindungen, Logistikintegration, datenbasierte Bestandsplanung und Künstliche Intelligenz greifen immer stärker ineinander. Ein modernes ERP für den E-Commerce verbindet diese Bereiche zu einer zentralen Plattform und schafft Transparenz über alle Geschäftsprozesse hinweg. Mit Microsoft Dynamics 365 Business Central, branchenspezifischen Erweiterungen und langjähriger E-Commerce-Expertise unterstützt dicobis Unternehmen dabei, genau diese Basis aufzubauen – für ERP-Projekte mit schnellem ROI und als Basis für nachhaltiges Wachstum, das die Anforderungen des digitalen Handels von morgen erfüllen kann. Wir bedanken uns bei allen Kunden, Partnern und Besuchern für die zahlreichen spannenden Gespräche auf der K5 Future Retail 2026 und freuen uns darauf, die Impulse gemeinsam in erfolgreiche Projekte zu überführen.

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